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HVACloud

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HVACloud ist da, und ich bin stolz darauf

Warum wir eine eigene Plattform für HKL-Hersteller gebaut haben, was mein Team geleistet hat und warum Vertrauen vor jedem Funktionsumfang steht.

von Patrick Sperneder, Geschäftsführung

Es gibt Tage, an denen stellt man ein Produkt vor. Und es gibt Tage, an denen darf man endlich zeigen, woran ein Team jahrelang gearbeitet hat. Heute ist so ein Tag. Ich stelle Ihnen HVACloud vor, und ich tue das mit einem Stolz, den ich gar nicht verstecken will.

Warum wir das überhaupt angefangen haben

Die Ausgangslage kennt in unserer Branche jeder. Ein Hersteller baut einen hervorragenden Wärmeerzeuger. Die Regelung ist durchdacht, die Hydraulik sitzt, das Gerät läuft. Und dann kommt der Teil, der mit dem eigentlichen Produkt nichts zu tun hat: Anbindung, Visualisierung, App, Alarme, Fernwartung, Auswertungen, Updates. Jedes Mal ein Projekt. Jedes Mal ein Dienstleister. Jedes Mal von vorne, sobald eine neue Gerätegeneration kommt.

Wir haben das über Jahre aus der Nähe gesehen. Im Schaltschrank, im Heizraum, im Projektplan. Und wir haben dabei eine Überzeugung entwickelt, die heute die Grundlage von allem ist: diese Arbeit gehört nicht in jedes Projekt, sie gehört eine Ebene höher. In eine Plattform, die der Hersteller selbst bedient, mit seinen eigenen Leuten, unter seinem eigenen Namen.

Genau das ist HVACloud geworden.

Was daraus geworden ist

Ich halte es hier lieber mit Zahlen als mit Adjektiven:

  • Siebzehn Protokolle sind eingebaut, von Modbus und BACnet über Climatix, OPC UA und MQTT bis eBUS, CAN, die Solar API, SunSpec, EEBUS, Zigbee und Matter. Nicht zugekauft, sondern unsere. Anbindung
  • EEBUS nach VDE-AR-E 2829-6 läuft, und zwar deutlich vor der Frist im Juli 2027, ab der die Bundesförderung in Deutschland es verlangt.
  • Eigene Hardware. Touchpanels der Pro-Klasse, die Smart-Home-Klasse für die Unterputzdose und das GWPro für das Produktgeschäft, alle mit demselben Edge-Client. Hardware
  • KI-Assistenten, die beim Anlegen von Schemen helfen, beim Gruppieren, bei Einheiten, bei Dashboards und Auswertungen. Vorschläge, keine Automatik, und anbieterunabhängig. KI-Assistenten
  • Updates bis hinter das Gateway. Auch ein Regler, der selbst keinen Weg nach außen hat, bekommt über uns einen. Betrieb und Verwaltung
  • Getestet mit 5.000 parallelen Clients, ausgelegt auf 100.000 Anlagen. Sicherheit und Skalierung

Dazu kommt Forschung, die diesen Namen verdient: im Projekt HYDRA arbeiten wir an physikinformierter KI für Anlagen, und an einem Planungswerkzeug auf validierten Rechenkernen eines österreichischen Forschungsinstituts. Wir reden also nicht nur über die nächsten fünf Jahre, wir forschen daran.

Das ist die Leistung meines Teams

Jetzt der Teil, bei dem ich mich wirklich nicht bremse.

Ich weiß, wie viele Menschen anderswo an einer solchen Plattform sitzen. Ich weiß auch, wie groß mein Team ist. Wer beides nebeneinanderlegt, versteht, warum ich hier so deutlich werde: was diese Mannschaft in dieser Zeit gebaut hat, ist außergewöhnlich. Nicht weil es viel ist, sondern weil es in einer Tiefe gebaut ist, die man von außen zuerst gar nicht sieht.

Protokolltreiber schreibt man nicht an einem Nachmittag. Eine Inbetriebnahme so zu führen, dass sie ein Techniker im Heizraum ohne Handbuch schafft, ist Handwerk. Ein Update sicher über eine Flotte zu rollen, mit Freigabestufen, Signaturen und Nachbeobachtung, ist Verantwortung. Meine Leute machen das jeden Tag, mit einem Anspruch, den ich so nicht verordnet habe. Den bringen sie mit.

Danke dafür. Das hier ist eure Arbeit.

Vertrauen steht vor Funktionsumfang

Unsere Kunden geben uns etwas sehr Persönliches: die Daten ihrer Anlagen, ihre Regelungslogik, ihren Zugang zum Feld und damit ein Stück ihres Rufs beim eigenen Endkunden. Das ist für mich kein Vertriebsargument, sondern eine Verpflichtung, und die Plattform ist entsprechend gebaut:

  • Eine eigene Instanz je Hersteller. Keine Vermischung, keine Mandantengrenze, die nur eine Spalte in einer Tabelle ist.
  • Datenhoheit beim Hersteller. Betrieb in europäischen Rechenzentren, die Region vertraglich, on premise möglich. Wir handeln mit keiner Zeile dieser Daten.
  • Zertifizierter Betrieb. sinnograte ist für Entwicklung und Betrieb nach ISO 27001 zertifiziert, und für die Plattform gibt es einen Meldeweg für Schwachstellen mit zugesagter Reaktionszeit.
  • Fernzugriff, der nachweisbar ist. Über ein Overlay-Mesh statt über einen Zugang ins ganze Netz, je Gerät freigegeben, befristet, protokolliert, und dieses Protokoll wird auditiert. Wer wann auf welchem Gerät war, ist damit keine Vertrauensfrage, sondern eine Abfrage.

Nichts weniger als das Beste und das Sicherste

Der Cyber Resilience Act trifft ab Dezember 2027 jedes vernetzte Produkt, die Herstellercloud eingeschlossen. Viele in unserer Branche merken gerade erst, was das heißt: ohne Update-Weg lässt sich kein Unterstützungszeitraum zusagen, und ohne Geräteverzeichnis ist die Frage “welche Geräte sind betroffen” eine Recherche statt einer Abfrage.

Wir haben diese Themen nicht nachträglich angeschraubt. Sie sind der Grund, warum die Plattform so aussieht, wie sie aussieht. Unser Anspruch ist an dieser Stelle unbescheiden, und das soll er auch sein: für unsere Kunden das Beste und das Sicherste, was wir bauen können. Nicht das Schnellste, nicht das Billigste. Regulatorik

Sehen Sie es sich an

Am überzeugendsten ist HVACloud nicht in einem Text, sondern auf dem Bildschirm. Die Oberfläche steht unter Die Oberfläche, und für alles Weitere nehme ich mir gerne die Zeit.

Demo anfragen

Wir sind noch lange nicht fertig. Aber das, was heute steht, steht richtig. Und darauf bin ich stolz.